
Originalgröße B/H/T: 41/36/4 cm

Willem van Aelst
1627 - 1683
Vase de fleurs 1656
Als "Goldenes Zeitalter" wird eine besonders fruchtbare Zeit der Künste gerühmt, die in direkter Verbindung zur wirtschaftlichen Blütezeit der nördlichen und südlichen Niederlande stand. Alles, was dem wohlhabenden Bürger in dieser Zeit (17. und 18. Jahrhundert) lieb und teuer war, wurde gemalt, so natürlich und realistisch wie möglich. "Trompe loeil" - Augentäuschereien nannten Zeitgenossen diese Art der Malerei, die die Wirklichkeit täuschend nachahmte. Heute sind Blumenstillleben auf Auktionen und im Kunsthandel unvorstellbar begehrt und erzielen höchste Erlöse. Denn die malerische Perfektion einerseits und die mystische Symbolik andererseits lösen beim Betrachter eine besondere Faszination aus.
Willem van Aelst wurde 1627 in Delft als Sohn eines angesehenen Notars geboren. Er erlernte die Stilllebenmalerei von seinem Onkel, dem bekannten Maler Evert van Aelst (1602-1658). Von 1645 bis 1649 lebte van Aelst in Frankreich. Anschließend ging er nach Florenz, wo er vom Großherzog der Toskana, Ferdinand II. de Medici, mit verschiedenen Werken beauftragt wurde. Bevor er 1656 nach Delft zurückkehrte, erhielt er vom Großherzog de Medici als Anerkennung für seine Werke eine Goldmedaille und eine Goldkette.
Van Aelst starb im Jahre 1683 in Amsterdam. Van Aelst hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Stilllebenmalerei. Seine Werke wurden überall bewundert und er erhielt hierfür hohe Auszeichnungen.
"Vase de fleurs" ist eines der faszinierendsten Stilllebengemälde der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Werk vermittelt eine Illusion auf verschiedenen Ebenen. Das asymmetrische Arrangement des Buketts besteht aus Blumen, die zu verschiedenen Zeiten des Jahres blühen. Van Aelst erweckt jede einzelne der gemalten Blumen mit seiner unglaublich detailgetreuen Malerei zum Leben. Andererseits täuscht das den Betrachter nicht über die dem Werk zugrundeliegende Botschaft: Die Vergänglichkeit alles Irdischen (Vanitas), sie wird durch welke, teilweise von Insekten angefressene Blätter und eine Schnecke symbolisiert. Unsere kurze Zeit auf Erden vergeht so schnell wie die Schönheit der Blüte.
Dieses Kunstwerk wird nun in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 2900 Exemplaren im Auftrag von DRACHE in den Werkstätten der Porzellanmanufaktur Plaue in Thüringen unter Verwendung von insgesamt 14 Farben auf feinstem Manufakturporzellan reproduziert. Der in reiner Handarbeit, mit aufwändigen Gravuren über Eck gearbeitete Rahmen harmoniert perfekt mit dem Stilllebenmotiv.
Sie erhalten dieses einmalige Kunstwerk auf Porzellan mit einer persönlichen Besitzurkunde und der individuellen, fortlaufenden Nummer der Limitierung.

Gérardus van Spaendonck
1746 - 1822
Corbeille de fleurs 1785
Seitdem erstmalig im Jahre 1550 Tulpen aus dem nahen Orient importiert wurden, beflügelte das Interesse der Menschen an der Kunst und den Naturwissenschaften die Begeisterung für die Züchtung von exotischen Blumen und die Faszination an Stillebenmalereien.
Gérardus van Spaendonck, geboren 1746 in Tilburg, vereinigt in seinem Werk Corbeille de fleurs die technische Perfektion der holländischen und flämischen Stillebenmalerei mit der französischen Gabe für die Komposition anspruchsvoller, raffinierter Arrangements. Sein Vater, Hofmeister des Prinzen von Hessen-Kassel auf seiner herrschaftlichen Domäne in Tilburg, vermittelte ihm in den weitläufigen, im französischen Stil angelegten Gärten schon als Kind die Begeisterung für die Schönheit der Botanik. Von 1764 bis 1769 war er Schüler des Stillebenmalers Herryns in Antwerpen, woraufhin er nach Paris ging. 1774 wurde er der persönliche Miniaturenmaler des gerade gekrönten König Louis XVI. 1780 wurde er Professor für Malerei in den Ateliers der botanischen Gärten von Paris, wo auch der später berühmte Maler Redouté zu seinen Schülern gehörte.

Originalgröße B/H/T: 36/41/4 cm
Von 1781 an, mittlerweile auch als Mitglied der hochangesehenen Akademie, entwarf er Dekore und Formen für die königliche Prozellanmanufaktur Sèvres, wo er die Liebe zum edlen Material Porzellan entwickelte.
Corbeille des fleurs ist die Synthese der besonderen Interessen und Begabungen des Künstlers Gérardus van Spaendonck. Seine Faszination für Botanik wird durch die außerordentliche Vielfalt der abgebildeten Blumen zum Ausdruck gebracht. Seine Erfahrung in der Arbeit mit dem Medium Porzellan offenbart sich in der meisterlichen Ausgestaltung der Details im Reliefs des Podestes und der in filigraner Bronzearbeit eingearbeiteten Vase. Seine besondere Fähigkeit Miniaturen zu malen, zeigt sich in seiner atemberaubenden Aufmerksamkeit selbst zu den winzigsten Details wie dem Wassertropfen, der am Rosenblatt herunterläuft, den Käfern und dem originalgetreuen Schatten der Vase im Podest.
Heute gehört dieses 1785 für Louis XVI. persönlich gearbeitete Kunstwerk zu den wertvollsten Gemälden der Stillebenmalerei und befindet sich in der Sammlung des Schlosses Fontainebleau.
Es wird nun in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 2900 Exemplaren im Auftrag von DRACHE in den Werkstätten der Porzellanmanufaktur Plaue in Thüringen unter Verwendung von insgesamt 14 Farben auf feinstem Manufakturporzellan reproduziert. Der in reiner Handarbeit, mit aufwändigen Gravuren über Eck gearbeitete Rahmen harmoniert perfekt mit dem Stillebenmotiv.
Sie erhalten dieses einmalige Kunstwerk auf Porzellan mit einer persönlichen Besitzurkunde und der individuellen, fortlaufenden Nummer der Limitierung.




Originalgröße B/H/T: 36/41/4 cm
Jan Frans van Dael
1764 - 1840
Fleurs et fruits 1827
Gemalte Stilleben gehören heute zu den bei Museumsbesuchern beliebtesten, bei Sammlern begehrtesten und den im Kunsthandel teuersten Kunstwerken. Der ästhetische Genuss und das intellektuelle Vergnügen, die ihre Betrachtung bereiten, haben ihren Ursprung im faszinierenden Wechselspiel zwischen Realität und Schein, zwischen göttlicher und menschlicher Schöpferkraft, die in der Schönheit und Vielfalt des Stillebens festgehalten werden.
Ihren Ursprung findet die Blumen- und Früchtemalerei in den Niederlanden. Im 17. Jahrhundert haben dort Blumen einen so wichtigen Rang in Kunst und Leben, dass sie bald das Hauptthema der zeitgenössischen Künstler werden.
Blumenstilleben erinnern an die Schönheit und Vergänglichkeit alles Irdischen. Die symbolische Bedeutung liegt im dauerhaften Festhalten des in der Natur Vergänglichen.
Jan Frans van Dael, 1764 geboren im belgischen Anvers, hatte sich schon früh auf die Stillebenmalerei spezialisiert.
Mit 22 Jahren zog er nach Paris, um seine künstlerischen Studien zu vervollkommnen. Dort bekam er bald Aufträge, die Schlösser Chantilly, St. Claude und Bellevue zu dekorieren.
Seine Arbeiten wurden überall sehr bewundert, sodass auch Napoleon, Josephine und Louis XVIII. ihn mit der Anfertigung von Werken beauftragten. Im Jahre 1825 wurde van Dael von der "Ehrenlegion", einer besonders elitären Vereinigung in der Pariser Gesellschaft, aufgenommen. 1840 starb van Dael in Paris, im Alter von 76 Jahren.
"Fleurs et fruits" ist ein überzeugendes Beispiel für van Daels Talent, seinen Werken Leben einzuhauchen. Dieses bis in die feinste Blattader hinein perfekt gemalte Bukett stammt aus seiner besten und fruchtbarsten Periode und gehört heute zu den schönsten Werken der Stillebenmalerei.
Es verbindet einen Strauß kostbarster Zierblumen im Korb auf einer Marmorplatte vor dem für die niederländische Stillebenmalerei typischen, dunklen Hintergrund mit einer Aura, die den Betrachter sofort begeistert und dem Künstler van Dael den Ruhm einbrachte, den er verdient. Das Original befindet sich im "Musée des Beaux-Arts" in Rouen, Frankreich.
Im Auftrag von DRACHE wird dieses Kunstwerk nun in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 2900 Stück in den Werkstätten der Porzellanmanufaktur Plaue in Thüringen unter Verwendung von insgesamt 14 Farben auf feinstem Manufakturporzellan reproduziert. Der in reiner Handarbeit, mit aufwändigen Gravuren über Eck gearbeitete Rahmen harmoniert perfekt mit dem Stillebenmotiv. Sie erhalten dieses einmalige Kunstwerk auf Porzellan mit einer persönlichen Besitzurkunde und der individuellen, fortlaufenden Nummer der Limitierung.


Anne Valleyer-Coster
1744 - 1818
Instruments de musique 1770
Das „Kunststück“ der Stillleben-Malerei besteht darin, das Naturvorbild täuschend echt wiederzugeben, die Schönheit und Vielfalt der unbelebten göttlichen oder menschlichen Schöpferkraft festzuhalten oder mit malerischen Mitteln überzeugend neu zu formulieren.Musikalien-Stillleben gehören zu einer der faszinierendsten Untergattungen der Stillleben.
Einerseits Anspielung auf die Bildung desjenigen, der das Bild besitzt, stehen sie außerdem für das Gehör als einem der „5 Sinne“. Sie deuten aber auch auf die Flüchtigkeit der Musiktöne hin, denn für die damaligen Menschen war der Klang nur im Augenblick erlebbar und, kaum gehört, wieder verklungen. Ebenso wird das menschliche Leben vor dem Hintergrund der Ewigkeit nur als flüchtiger Augenblick verstanden.
Die im Licht aufschimmernden Instrumente, die hier abgelegt und verklungen sind, wiederholen den Gedanken der Schönheit und Vergänglichkeit, der Liebe und der Sinnesempfindung. Anne Vallayer-Coster, geboren im Jahr 1744 in Paris als Tochter eines Goldschmieds und einer Miniaturmalerin, gehörte zu den angesehensten Stillleben-Malerinnen der französischen Schule.
Aufgrund ihres außergewöhnlichen Talents wurde sie als eine der ersten Frauen an der „Académie Royale de Peinture et de Sculpture“ aufgenommen. Vor der französischen Revolution setzte sie sich aufgrund ihrer bemerkenswerten Werke als Frau in einer Männerdomäne durch. Schon bald genoss sie Ansehen bei Kunstsammlern und anderen Künstlern.
Sie gehörte zu den Lieblingsmalerinnen von Marie Antoinette und erhielt schon bald ein Atelier im Louvre, was für weibliche Künstler seinerzeit völlig ungewöhnlich war.„Instruments de musique“ malte sie im Jahre 1770 - das zur erfolgreichen Aufnahme als Vollmitglied an der Akademie eingereichte Kunstwerk. Vallayer-Coster hatte von Anbeginn an eine fotografische Qualität in ihren Werken.
Sie benutzte eine eigene Art von Pinselstrichen, um die perfekte Illusion aus den einzelnen Motiven der Bilder aufzubauen. „Instruments de musique“ entstand mit einem sicheren coloristischen Gespür in einer handwerklichen Meisterleistung. Erreicht wurde ein realistischer, täuschend echter Charakter. Dieses Bild ist durch eine unglaubliche Präzision, selbst in kleinsten Details, gekennzeichnet.
Der Schönheits- und Vergänglichkeitsaspekt wird in „Instruments de musique“ durch Details wie eine gerissene Saite der Geige sowie die abgebrannte Kerze symbolisiert .„Instruments de musique“ ist eines der schönsten und bekanntesten Werke der Stillleben-Malerei und befindet sich heute im Besitz des Louvre-Museums in Paris.Im Auftrag von DRACHE wird dieses Kunstwerk nun in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 2900 Stück in den Werkstätten der Porzellanmanufaktur Plaue in Thüringen unter Verwendung von insgesamt 14 Farben auf feinstem Manufakturporzellan reproduziert.
Der in reiner Handarbeit, mit aufwändigen Gravuren „über Eck“ gearbeitete Rahmen harmoniert perfekt mit dem Stilllebenmotiv. Sie erhalten dieses einmalige Kunstwerk auf Porzellan mit einer persönlichen Besitzurkunde und der individuellen, fortlaufenden Nummer der Limitierung.



Jan van Os
1744-1808
Fruits et fleurs 1771
Stillleben, die Bilder „stillen Lebens“ in Gestalt von Blumen und Früchten, aufgetischten Mahlzeiten oder Gebrauchsgegenständen aus den verschiedensten Lebensbereichen, bilden ein ebenso konstantes wie inhaltlich und stilistisch facettenreiches Thema der abendländischen Kunstgeschichte. Dass sie überdies eine große Rolle auf dem Kunstmarkt spielen, verdanken sie der Gunst eines Publikums, das von der irritierenden „Natürlichkeit“ und malerischen Bravour dieser Bilder von jeher fasziniert ist.Jan van Os, geboren 1744 in Mittelharnis, erlernte die Malkunst bei dem bekannten Maler
Aert Schouman in Den Haag. 1773 wurde er in den berühmten Malerclub „Pictura“ aufgenommen.
Jan van Os begann seine Karriere mit Schiffsmalereien, ein Genre, das er während seines gesamten Künstlerlebens weiter betrieb. Berühmt wurde er jedoch für seine asymmetrischen pyramidal aufgebauten Früchte- und Blumen-Stillleben. Seine Maltechnik und auch seine Farben verraten, dass er in der Epoche Ludwig XVI ausgebildet worden ist. Jan van Os erwarb eine internationale Reputation für seine Stillleben. Seine Bilder waren auch in Frankreich, Deutschland sowie in England äußerst geschätzt. Seine Werke wurden in der „Society of Arts“ in London von 1773 – 1791 ausgestellt.
Jan van Os war das Haupt einer ganzen Künstlerfamilie. Sowohl sein Sohn, als auch seine Tochter und sein Enkel wurden berühmte Stillleben-Maler. Jan van Os starb im Jahre 1808 in Den Haag.„Fruits et fleurs“ ist eines seiner beeindruckendsten Werke. Vor einem blass-grün landschaftlichen Hintergrund arbeitete van Os mit Haarpinseln in einer Stricheltechnik seine lichten Blüten und Früchte auf einem Marmorpodest vor einer Terrakottavase heraus.
Früchte, insbesondere halbierte oder angebissene, verweisen auf den Sündenfall, aber auch auf den Geschmackssinn als einen der „5 Sinne“. Walnüsse sind das Symbol für Christus, sein Kreuz soll aus Walnussholz gewesen sein. Die menschliche Hülle musste zerbrechen, enthüllte das Göttliche. Der Schmetterling ist das Zeichen für die Seele und symbolisiert die Auferstehung. Die angeschnittene Zitrone ist das Sinnbild für das äußerlich Schöne, dessen Inneres sauer ist. Dies weist auf die Fragwürdigkeit des Genusses hin, der zwar süß zu erleben sei, aber oft ein bitteres Ende habe.
Die Vanitas – die Vergänglichkeit wird durch die Blumen symbolisiert, denn sie verwelken schnell und verlieren dadurch ihre Schönheit. „Fruits et fleurs“ wurde im Jahre 1771 gemalt und befindet sich heute in der Sammlung des Louvre-Museums in Paris. Dieses Kunstwerk wird nun in einer streng limitierten Auflage von weltweit nur 2900 Exemplaren im Auftrag von DRACHE in den Werkstätten der Porzellanmanufaktur Plaue in Thüringen unter Verwendung von insgesamt 14 Farben auf feinstem Manufakturporzellan reproduziert.
Der in reiner Handarbeit, mit aufwändigen Gravuren „über Eck“ gearbeitete Rahmen harmoniert perfekt mit dem Stilllebenmotiv. Sie erhalten dieses einmalige Kunstwerk auf Porzellan mit einer persönlichen Besitzurkunde und der individuellen, fortlaufenden Nummer der Limitierung.
Originalgröße B/H/T: 36/41/4 cm
